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Willkommen im Leben der Superreichen in Singapur.
Auch wenn man manchmal vor Neid erblasst ist es eine schöne schräge Geschichte in die man regelrecht reingezogen wird.
Die Hauptperson Rachel ist eine promovierte Wirtschaftsexpertin und lebt mit ihrem Freund in New York. Sie ahnt noch nicht aus welcher super reichen Familie ihr Freund Nick stammt. Als er ihr einen längeren Sommerurlaub in sein Heimatland vorschlägt vermutet sie nicht in was sie für einen Sog hineingerät. Schrille Verwandte, neidische Nebenbuhlerinnen usw. versuchen die beiden auseinander zu bekommen da sie nicht in das Bild der Reichen passt.
Um alles genauer nachvollziehen zu können gibt es sogar noch Zusatzinformationen zum Leben der Singapurer.
Ich freue mich schon auf Band 2 und 3!!

 

 

Liebe und Verderben von Kristin Hannah

„ Wir kamen nach Alaska, um jenem Leben zu entrinnen. Wie so viele Neuankömmlinge waren wir armselig vorbereitet.“

1974 : Als Lenora Allbright mit ihren Eltern nach Alaska zieht, ist die Familie voller Hoffnung, das Trauma des Krieges, das der Vater in Vietnam davongetragen hat, hinter sich zu lassen.
Sie finden  hilfsbereite Freunde unterschiedlicher Art. In Matthew, dem Sohn des Nachbarn findet Leni einen engen Freund und daraus entwickelt sich eine junge Liebe.
Doch entwickeln sich in der Finsternis des Winters die in ihm wohnenden Dämonen des Vaters und kann sie kaum noch bändigen.
Es folgt ein dramatischer Höhepunkt nach dem anderen.
Es ist ein Buch voller Emotionen,vollgepackt mit Abenteuerlust, Überlebenskampf in der Wildnis, die Schönheit Alaskas und die tiefen Gefühle der Menschen. Umrangt von einer zarten Liebesgeschichte ist es der Autorin wieder gelungen den Leser mitzureißen und man kann es kaum aus der Hand legen.

 

 

 

Die Liebe im Ernstfall von Daniela Krien

Fünf Frauen versuchen das Unmögliche: Lieben, stark sein - und sich treu bleiben. Liebe ist kein Gefühl. Liebe ist keine Romantik. Liebe ist eine Tat. Fünf Frauen, die das Leben aus dem Vollen schöpfen. Fünf Frauen, die das Leben beugt, aber keinesfalls bricht.

 

Sie heißen Paula, Judith, Brida, Malika und Jorinde. Sie kennen sich, weil das Schicksal ihre Lebenslinien überkreuzte.
Jede für sich gesehen ist eine starke Persönlichkeit und doch haben Sie, auf Grund der falschen Partnerwahl, in Ihrer jeweiligen Lebenssituation einen Kampf zu bestehen. Das Interessante an Ihren Schicksalen ist, dass die Karten im Liebesspiel immer wieder neu gemischt werden und dass dabei erstaunliche Konstellationen zu Stande kommen. Paare, die nicht mehr zusammenpassen, finden unter neuen Gegebenheiten wieder einen neuen Partner, der offensichtlich besser zu Ihnen passt. Wie das Leben so spielt. Und doch ist die jeweils verlassene Frau auch Verliererin in diesem Spiel. Jede meistert diese Situation anders und doch ähneln sich ihre Schicksale.

 

Fazit:

Mit „Die Liebe im Ernstfall“ ist die Autorin ein erstaunlicher Roman über die Liebe und ihre Facetten gelungen, in der sich jede Frau in der Einen oder Anderen Weise wiederfinden wird. Besonders der hin und wieder eingestreute Bezug auf Leipzig, macht das Lesen für uns Leipziger so unterhaltsam. 

 

 

Land of Stories: Die Such nach dem Wunderzauber von Chris Colfer


Die elfjährigen Zwillinge Conner und Alex kämpfen je ihren eigenen Kampf in der Schule. Alexs Bruder kann sich mit jedem Anfreunden, sie jedoch tut sich dabei etwas schwerer, lieber hat Sie ihren Kopf in ihren Büchern. Ihr Bruder dagegen versucht nicht in der Schule zu schlafen, so das seine Noten darunter leiden müssten.

 

Ein Jahr ist es nun schon her, als ihr Vater kurz vor dem Geburtstag der zehnjährigen Zwillinge verstarb und die Familie ihr Leben komplett verändern mussten. Sie wohnen in einem Miethaus, den ihres mussten Sie verkaufen, die Buchhandlung ihres Vaters musste verkauft werden und die Mutter geht Überstunden im Krankenhaus machen um die Familie versorgen zu können. Deswegen wünschen sich die Zwillinge zu ihrem 12. Geburtstag nichts anderes als das ihre Mutter mit ihnen feiern kann.
Doch leider wird die Schicht ihrer Mutter geändert und alles scheint nicht mehr zu klappen.

 

Nicht gerade von ihrem Geburtstag begeistert gehen die Zwillinge nach einem harten Schultag nach Hause und finden dort ein, für sie nur als zu gut bekanntes Auto vor. Ihre Großmutter ist extra für ihre Enkelkinder von ihrer Reise zurück und sie bringt Geschenke und gute Taten mit.
Am Abend jedoch ist die Stimmung wieder etwas bedrückt, deswegen entschließt ihre Großmutter, den Zwillingen ihr altes, viel geliebtes und gelesenes Geschichtenbuch zu schenken.
In ihm stehen alle bekannten und weniger bekannten Märchen aller berühmter Märchenerzähler.

 

Begeistert nehmen die Zwillinge das Buch an, kennen sie ja fast jede Geschichte daraus und könnten es immer wieder lesen. Alex entscheidet das sie das Buch noch einmal durchblättern möchte bevor sie endlich schlafen geht. An die Vergangenheit erinnert legt sie das Buch später weg, doch an schlafen ist plötzlich nicht mehr zu denken.
Denn das Buch fängt an zu leuchten.
Eine Woche lang schafft es Alex dies vor ihrem Bruder geheim zu halten, in ihrer Ratlosigkeit und Faszination glaubt sie es erforschen zu können und einen Weg aus ihrem tristen und traurigen Alltag finden zu können. Doch sie will auch das kein anderer es heraus findet, so nimmt sie das Buch kurzer Hand mit in die Schule. Bloß hat das Buch mittlerweile angefangen zu summen und wie es nun mal so ist, fängt es mitten im Unterricht an sich bemerkbar zu machen...

 

 

Agatha Oddly - Das Verbrechen wartet nicht von Lena Jones


Meine Identifikationsliste:
Agatha Oddlow, 13 Jahre alt; ungefähr 1,60m groß
Ich habe dunkelbraune Haare, im Bob geschnitten
Am liebsten trage ich Vintage-Sachen: also geblümte Kleider, Trenchcoats, Doc Martens
Ich besitze viele Trenchcoats…
Mein Spitzname in der Schule lautet Oddly, Odd heißt auf Englisch nämlich Sonderbar, nicht sehr einfallsreich, ich weiß, aber er passt, deswegen stört es mich nicht, trage ihn mit Stolz
Dazu schreibe ich immer zu in mein Notizbuch, denn mein Notizbuch brauche ich für meine Arbeit.

 

Gestatten, Detektivin Agatha von der Agentur Oddlow – kein Fall ist uns zu sonderbar.
Mit mir Zusammen arbeitet Liam Lau, mein bester Freund und Leidensgenosse.

 

Wir gehen auf die großartige, naja meine alte Schule war besser, für reiche Kids geeignete Privatschule St. Regis. Dort sind Liam und ich die Sonderlinge, da wir weder Hippe Klamotten tragen, noch andere Kids hänseln, sondern lieber den Geheimnissen der Mitarbeiter und Schülern nachforschen.
Mittlerweile wurde ich in unserem aktuellen Schuljahr schon dreizehn Mal zum Direktor geschickt, das heißt ich wurde bei meinen Ermittlungen entdeckt, daran muss ich noch arbeiten.

Jedenfalls wollte ich euch von meinem ersten richtigen großen Fall erzählen, hab aber festgestellt das der Platz hier nicht reichen wird, also doch lieber zu meinem Buch greifen.
Aber kurz kann ich erwähnen, das London in großer Gefahr schwebt, ich eine Geheimorganisation aufspüre und das vielleicht der Tod meiner Mutter kein einfacher Fahrradunfall war, dazu scheine ich in dem ganzen Chaos eine neue Freundin zu finden...

 

 

Nächte, in denen Sturm aufzieht von Jojo Moyes


Liza McCullen weiß, dass sie ihre Vergangenheit nicht entfliehen kann. Doch in dem kleinen beschaulichen Örtchen Silver Bay an der Küste Australiens hat sie ein Zuhause gefunden für sich und ihre Tochter Hannah. Die unberührtem Strände, der Zusammenhalt in der kleinen Gemeinde und die majestätischen Wale, die in der Bucht leben, bedeuten ihr alles. Täglich fährt sie mit ihrem Boot raus aufs Meer und bietet Walbeobachtungstouren an für die wenigen Touristen, die sich nach Silver Bay verirren. Als der Engländer Mike Dormer anreist und sich in der Pension von Lizas Tante einquartiert, gerät das beschauliche Leben in Gefahr. Der gutaussehende Fremde in den schicken Klamotten passt nicht nach Silver Bay und niemand ahnt, dass er Pläne schmiedet, die den kleinen Fischerort für immer verändern könnten.

Wieder ist es Jojo Moyes gelungen ein aktuelles Thema aufzugreifen  und uns, die Leser, für dieses zu sensibilisieren. Der Roman spielt in Silver BAy, einem verschlafenen kleinen Ort an der australischen Küste, der sich bisher immer erfolgreich gegen den stärker werdenden Massentourismus wehren konnte.
Das oft karge, entbehrungsreiche Leben der Küstenbewohner, die sich trotz aller materieller Verlockungen der Neuzeit, auf das Wesentliche besinnen und zum Schutz der Umwelt einiges auf sich nehmen. Es ist der immerwährender Kampf David gegen Goliath, unberührte Natur zu schützen gegen den immensen Bedarf der Menschheit nach immer neuen zu "besiedelnden" Paradiesen, mit ihrem Lärm und Müll. Sie vergessen dabei nur eines. Der Eingriff in die Natur und der damit angerichtete Schaden ist in den meisten Fällen nicht wieder gut zu machen.

Fazit, ein absolut lesenswertes Buch mit allem was dazu gehört. Liebe, Spannung und jede Menge Emotionen.

 

 

 

Hunters Moon - Der Mond des Jägers von Britta Strauß

1795 ein einsames Fort in den Rocky Mountains, das sich gegen den Winter stellt und auf ihre Händler mit Vorräten wartet um die kalten, eisigen Tage zu Überleben. Kommandant Williams und seine getreuen Männer kämpfen gegen Langeweile, leere Wälder und Schnee. Sie wissen nicht das Sie aus den Wäldern und von den unpassierbaren Berghängen aus beobachtet werden, denn diese weißen Männer sind hier nicht erwünscht, könnten jedoch einem langen Plan zum Erfolg verhelfen.

Wenige Tage nach dem Tod ihrer Schwester geht Kate ihren Pflichten wieder nach, innerlich verlucht sie die Dummheit der Männer die sich viel zu sehr auf die letzten Jahre verlassen hatten und die ganzen Vorräte verschlingten bevor die Händler überhaupt den langen Weg zurück angetretet hatten und nun vermisst wurden. Da erklingt in der Nacht ein grausiges Geheul von den Gipfeln der Rocky Montains und ein rießiger Körper wirft sich gegen die Tore des Forts. Voller Unglaube lauschen die Männer den Erzählungen des alten Trappers Daniel, von einer Uralten Bestie die sich in diesen Bergen rumtreibt, unbesiegbar und voller Hunger nach Menschenfleisch. Er erklärt ihnen das die Indianer immer zwei Opfer darbringen und so von den Bestien verschont blieben, denn es sind mehrere, ein ganzes Rudel von Kocodjas, das sich auf ihr weißes Fleisch freut.


Doch der Kommandant und seine Männer lachen ihn nur aus, sie schicken Männer los die Händler mit ihren Kanus und Vorräten zu suchen und heim zu bringen, ignorieren die Warnungen und schon eine Woche später kommt der Trupp erfolgreich zurück, doch sie bringen Verletzte und grausige Geschichten mit. In dieser Nacht rammt wieder eine Bestie das Tor des Forts und es gelingt ihm eine Pranke durch das Holz zuschlagen und Männer zu zerreißen die ihm zu nahe kamen. Die Männer lachten am nächsten Tag nicht mehr, ängstlich und auch hoffnungslos schauen sie zu ihrem Kommandanten und beten um Rettung. Kates Onkel erinnert sich an einen Indianer, der ihm vor Jahren das Leben lies und in der Nähe des Forts lebte.

Auf ihrer Reise zum dem Winterlager der Indianer, hoffen sie das das Fort den Angriffen der Bestien standhalten kann, bis sie mit dem Jäger zurückkehren.
Doch Dieser denkt nicht daran ihnen zuhelfen, eher würde er Williams den Hals aufschneiden, Daniel davon ziehen lassen und erforschen warum ihm Kate so unter die Haut geht.
Mit einem miesen Trick bringen die weißen Männer ihn dann doch dazu seine Hilfe durch einen heiligen Schwur zu leisten, geschlossen mit seinem und Kates Blut. Keiner der Weißen weiß, das Kates Leben ab jetzt am seidenen Faden hängt, den das Blut des Jägers ist das Blut der Bestien, giftig und todbringend bevor es überhaupt die Wunde verfärbt.
Eine lange Jagd beginnt, in der viele Männer ihr wahres Gesicht zeigen und begreifen das sie nur Schachfiguren in einem großen Plan sind, ihre Gräultaten aber trotzallem durch ziehen und den Jäger bluten sehen wollen. Nur Kate begreift langsam das ihre junge Liebe zu dem Jäger der Anfang und das Ende zu etwas Größerem ist.

Die weiße Bestie, Mutter aller Bestien, wartet in einer Höhle auf ihre Beute, auf den einen Gefährten der nur ihr gehören wird, schlau, gerissen und gutaussehend, soll der Jäger ihr gehören. Und wenn sie dafür Menschen töten muss, um so besser, als Erstes Kate zwischen ihren Kiefern.

 

 

 

Der Stand bei Nacht von Elena Ferrante


Alleine am Strand zurückgelassen und ganz auch sich gestellt - Puppe Celine durchlebt eine schreckliche Nacht. Der schäbige Strandwächter versucht, ihr die Worte zu rauben und sie mit seinem großen Rechen aufzukehren wie Müll, das Feuer will sie verbrennen und das Meer erhört keines ihrer Gebete. Aber das Schlimmste ist: Ihre Puppenmutter, das kleine Mädchen MAti, hat sie vergessen, denn Mati hat jetzt ein kleines Kätzchen zur Spielgefährtin. Ein Unglück folgt aufs Nächste, bis die Nacht sich in einen Tag verwandelt und als die Sonne aufgeht, sieht Celina plötzlich alles ein wenig klarer.

Der Strand bei Nacht ist die rätsehafte, berührende, überraschende Geschichte einer Puppe mit zerbrechlicher Seele und allzu menschlichen Gedühlen.
Elena Ferrante hat sich für Ihren bereits 1992 erschienen Debütroman zunächst für die Anonymität entschieden. Erst mit Erscheinen Ihrer erfolgreichen vierbändigen Neaplitanische Saga taucht Sie als Autorin dieser zauberhaften, zur Nachdenklichkeit anregenden Erzählung auf. Der Unverwechselbare Stil Ferrantes und die traumähnlichen Bilder Kara Cerris machen dieses kleine Inselbändchen zu etwas Besonderen.

 

 

 

Der Apfelbaum von Christian Berkel


Berlin 1932: Sala und Otto sind dreizehn und siebzehn Jahre alt, als sie sich ineinander verlieben.
Er stammt aus der Arbeiterklasse, sie aus einer intellektuelle jüdischen Familie. 1938 muss Sala ihre deutsche Heimat verlassen, kommt bei ihrer jüdischen Tante in Paris unter, bis die Deutschen in Frankreich einmarschieren. während Otto als Sanitätsarzt mit der Wehrmacht in den Krieg zieht,wird Sala bei einem Fluchtversuch verraten und in einem Lager in den Pyrenäen interniert. Dort stirbt man schnell an Hunger und Seuchen, wer bis überlebt wird nach Auschwitz deponiert.
Sala hat Glück, sie wird in einen Zug nach Leipzig gesetzt und taucht unter.

Kurz vor Kriegsende gerät Otto in russische Gefangenschaftm aus der er   in das zerstörte Berlin zurückkehrt. Auch für Sala beginnt mit dem Frieden eine Odysee, die sie bis nach Buenos Aires führt. Dort versucht sie, sich ein neues Leben aufzubauen, scheitert und kehrt zurück. Zehn Jahre lang haben sie einander nicht gesehen. Aber als Sala Ottos Namen im Telefonbuch sieht, weiß sie, dass sie ihn nie vergessen hat.

Mit großer Eleganz erzählt Christian Berkel den spannungsreichen Roman seiner Familie. Er führt über drei Generationen von Ascona, Berlin, Paris, Gurs und Moskaus bis nach Buenoe Aires. Am Ende steht die Geschichte zwieder Liebender, die unterschiedlicher nicht sein könnten und doch ihr Leben lang nicht voneinander lassen.
Unbedingt lesenswert!

 

 

 

 

Das Nachtfräuleinspiel von Anja Jonuleit

Diesen "Schmutzigen Donnerstag" wird die 16-jährige Annamaria niemals vergessen: Ein harmloser Faschingsbesuch wird dem jungen Mädchen zum Verhängnis. Doch was Annamaria - die nach dem frühen Tod der Eltern bei einer nachlässigen und lieblosen Pflegemutter lebt - passiert ist, will keiner glauben. Ihr Schicksal scheint sich zu wenden, als sie im "Haus der glücklichen Familie" aufgenommen wird. Sie schöpft neue Hoffnung, denn vom Leben in dieser Bilderbuchfamilie hat sie immer geträumt. Dort herrscht Übermutter Liane, die alles perfekt im Griff zu haben scheint, strenge Regeln vorgibt und eine Karriere als Erziehungsberaterin macht. Doch ist Lianes Familienleben wirklich so makellos?

Und wieder ist die Bestsellerautorin Anja Jounuleit ein berührender Roman über ein schweres Thema gelungen. Dieses Mal über die,den wenigsten bekannten Festhaltetherapie, einer Form der Psychotherapie. Die vorzugsweise bei bindungsgestörten oder authistischen Kindern angewendet wurde. Was so harmlos daher kommt, hat doch sehr mit körperlicher und seelischer Misshandlung zu tun und viele der damals behandelten Personen brauchen auch heute noch einen Therapeuten, um die Ihnen in ihrer Kindheit zugefügten Schäden zu verkraften.

 

 

 

Die Hungrigen und die Satten von Timur Vermes

15.000 Soldaten sollen bis Ende der Woche an der Grenze zwischen den USA und Mexiko angelangt sein.

„Wir werden Zeltstädte bauen, wir werden überall Zelte bauen“, so plant der Präsident der Vereinigten Staaten.

 

Klang also das Manuskript von Timur Vermes am Anfang diesen Jahres noch wie eine Dystopie mit komischen Elementen, ist die Handlung gerade dabei, sich zur Wirklichkeit zu formieren.

Europa zieht bei Vermes eine Grenze durch die Sahara – vollkommen übertrieben!?

Nicht für die derzeitige Regierung der USA – so titelten vor rund einem Monat die Medien, dass exakt dies der Vorschlag an die Mitgliesstaaten der EU war:

„Build a wall across the Sahara!“

 

Timur Vermes ist es zum zweiten Mal gelungen, sich eines brennenden, unangenehmen Themas anzunehmen!

Diesmal noch weit unbequemer als in seinem Debutroman „Er ist wieder da“ – während der zweite Weltkrieg 70 Jahre in der Vergangenheit liegt, werden wir gerade ZeitzeugInnen einer globalen Krise, denn es gibt sie überall:

DIE HUNGRIGEN und DIE SATTEN.

 

Wir sind sehr stolz darauf, einen Autor in unserem Haus zu haben, der sich an solch brisante Themen heranwagt und sie so aufarbeitet, dass sie nicht nur unterhaltsam sind, sondern auch wirklich jeden Leser zum Nachdenken zwingen!

LESEN ist der erste Schritt zur Revolution! Das brauchen wir IHNEN ja nicht zu sagen.

 

 

Die kleinen Wunder von Mayfair von Robert Dinsdale

Was für ein Buch !!!!!!!!
Ich habe schon viel in meinem Leben gelesen, doch dieses war einfach fantastisch - magisch. Was am Anfang  wie ein kleines Märchen beginnt entwickelt sich zu einer tief ergreifenden Geschichte. Verpackt in Magie, Lebensgeschichte der einzelnen Figuren und der tiefere Sinn des Ganzen- es liest sich einfach weg. Man möchte am liebsten dort sein und mit eigenen Augen alles bestaunen. Zum Schluss trauert man um den Untergang des Emporium und doch hat die Geschichte ein " Happy End ".
Ein schönes Buch passend als Weihnachtsgeschenk!

 

 

Ein Ire in Paris von Jo Baker

Als der Zweite Weltkrieg ausbricht, hält sich der Schriftsteller in seinem Elternhaus in Irland auf. Die Mutter ist froh, sie möchte den Sohn immer in ihrer Nähe wissen. Trotzdem verlässt der junge Mann seine sichere Heimat und kehrt zum Künstlerkreis um James Joyce und Marcel Duchamp und zu seiner Geliebten nach Paris zurück. Als seine Freunde nach und nach verschwinden, schließt er sich der Résistance an. Jo Baker nähert sich dem rätselhaften Samuel Beckett über die dunklen Jahre seiner künstlerischen Anfänge und zeigt, wie die entbehrungsreichen Kriegsjahre und das endlose Warten auf ein Ende sein Werk pärgten, das Jahrzehnte später weltbekannt wurde.

 

Wie stellt man sich das Leben eines Schriftstellers eigentlich vor. Das Schreiben benötigt Ruhe, ein geordnetes Leben und keine lässtigen Herausforderungen die das alltägliche Leben mit sich bringt. Mag es schon zu normalen Zeiten schwer sein den Störungen des Alltags zu entfliehen und seine Gedanken zu Papier zu bringen, so ist das in Zeiten des Krieges schier unmöglich. Ständig auf der Flucht vor den Nazis beginnt für Beckett und seine Freundin Suzanne eine nicht endend wollende Odysee durch Frankreich. Ihr Weg ist geprägt durch Hunger, Angst und Krankheit und verändert so Stück für Stück auch ihre Liebe. Selbst den Sinn des Schreibens stellt er letzendlich in Frage. Gibt es doch dringendere Dinge für die er sich engagieren muss. Dieser Roman zeigt in großartigen Detailiertheit, was der Krieg den Menschen antun kann, zeigt aber auch wie Menschen in Extremsituationen über sich hinaus wachsen können.

 

Jo Baker schreibt in einem mitreisenden Stil, so dass man glaubt die Ängste, Entbehrungen und Gräul selbst zu erleben. Die Kälte und Hoffnungslosigkeit lässt einen nicht mehr los und man ersehnt wie die Akteure des Buches das Ende des Krieges und die Normalität des Alltages zurück.
Ein absolutes Leseerlebnis!

 

 

Das rote Kleid von Guido Maria Kretschmer

Sind Sie ein Stoffling? Was Sie haben noch nie etwas  davon gehört? Na dann wird es aber höchste Zeit zu erfahren was sich dahinter verbirgt.

 

Guido Maria Kretschmer versteht es wie kein anderer, uns seine Leser und Zuschauer, in die Welt der Mode einzuführen und ein Gespür für Chic und das richtige Auftreten zu vermitteln.

 

In seinem neuesten Buch lässt er die Textilien zu Wort kommen und verleiht ihnen eine Seele. Eingebettet in eine zauberhafte Geschichte rings um ein rotes Seidenkleid, erfahren wir die unterschiedlichsten Schicksale der verschiedenen Textilien, welche sich alle an einem Filmset einfinden.
Man vergisst völlig, dass die Protangonisten dieses Buches Kleiderstücke sind, so menschlich sind ihre Züge. Man begenet den einfachen T-Shirts, den Langonis, die immer in großer Anzahl auftauchen und von den Menschen als billige Massenware betrachtet werden und kaum Wertschätzung erfahren, über Blusen, Röcke und Hosen die alleine nicht leben können und stets auf der Suche nach einem passenden Partner sind, es gibt das eitle in sich selbst verliebte Dior Kleid, dass es mit jedem verscherzt, weil es neben sich keine Anderen dulden kann und immer im Mittelpunkt stehen will und dann gibt es Anascha, das rote Seidenkleid, das noch jung an Jahren und Erfahrung ist.
Turbulente Erscheinungen bereichern das Geschehen und runden das Ganze ab.

 

Ich kann das Buch allen empfehlen, die eine leichte Sommerlektüre suchen. Es ist eine ebendo liebevolle wie witzige Geschichte über die Freunfschaft, die Liebe und die Suche nach einem wahren Zuhause.

 

 

 

Die Erfindung der Flügel von Sue Monk Kidd

Die elfjährige Sarah, wohlbehütete Tochter reicher Gutsbesitzer, erhält in Charleston ein ungewöhnliches Geburtstagsgeschenk, versehen mit einem violettfarbenen Schleife - die zehnjährige Hetty 'Handful', die ihr Dienstmädchen zur Seite stehen soll. Dass Sarah dem schwarzen Mädchen allerdings das Lesen beibringt, hatten ihre Eltern nicht erwartet. Und dass sowohl Sarah als auch Hetty sich befreuen wolen aus den Zwängen ihrer Zeit, natürlich auch nicht. Doch Sarah ahnt: Auf sie wartet eine besondere Aufgabe im Leben. Obwohl sie eine Frau ist. Handful ihrerseits sehnt sich nach eine Stück Freiheit. Denn sie weiß aus den märchenhaften Geschichten ihrer Mutter: Einst haben alle Menschen Flügel gehabt...

 

Die Geschenkausgabe mit der abgerundeten Ecke: anspruchvolle Haptik, hochwertiges Papier, mit Lesebändchen, kleines Format ist bestens geeignet als Urlaubslektüre oder als kleines anspruchvolles Mitbringsel für Freunde und Bekannte. Ein Buch, das man nicht mehr aus der Hand legen möchte so sehr wird man in den Bann der Geschichte gezogen.
Über die Zeit der Sklaverei in Amerika ist schon viel geschrieben worden, aber noch nie, wie hier aus der Sicht einer unfreiwilligen, durch Geburt bestimmten 'Sklavenhalterin' und mit den Augen eines Sklavenmädchens.
Man betrachtet jeweils das Geschehen aus der Sicht beider Protagonisten und kann sich so bestens in die verschiedenen Lebensumstände hineinversetzen. Ohnmächtig müssen Sie sich in das Unabwendbare ihres Standes fügen, an die Zwänge und Begrenztheit ihrer Zeit gebunden und es braucht viele fortschrittlicher Menschen um kleine Siege zu erringen. Absolut lesenswert!

 

 

Bernsteinstaub von Mechthild Gläser

Eine kolossale Reise auf dem Fluss der Zeit, die Suche nach der Wahrheit hinter dem Tod und dem begreifen das Freiheit nicht immer Unsterblichkeit heißt.

 

Plötzlich kann Ophelia Staub sehen. Ja, Staub, graue Kügelchen mit Spinnenweben dazwischen und er kann kriechen, fließt die ein Bächlein vor ihren Füßen dahin. Sie erfährt das Sie eine Zeitlose ist, die mit der Zeit spielen kann wie sie möchte. Im Hauptsitz der Zeitlosen begnet Ophelia weltbekannten Menschen, die sich als Zeitlose zuerkennen geben und doch hätten Sie schon längst tot sein müssen.

 

Ophelia ist noch dabei alles zu begreifen, als die Zeitströme anfangen verrückt zuspielen und der Wettbewerb für den Herrn oder die Herrin des Todes beginnt. Dabei will sie nur herausfinden was es damals mit dem Autounfalltot ihres Vaters zutun hatte, denn Ophelia kann sich an Einzelheiten errinern und glaubt noch mehr das es kein Unfall war. Doch sie ist eine Teilnehmerin an dem Wettkampf und muss dafür sorgen das die Zeitströme wieder ruhig fließen. Wenn es deswegen bedeutet die Unsterblichkeit des Hauptsitzes zu beenden, dann ist das so.

 

Unerwartet bekommt Ophelia bei ihrer Reise hilfe von dem Jungen namens Leander, der ihr nicht in die Augen schauen will, sich von allen fernhält und dann doch ihre, Ophelias, Nähe sucht. Sie begreifen das Unsterblichkeit auch ein Gefängnis sein kann.

 

 

Unsere Seelen bei Nacht von Kent Haruf

Dieses Buch kann man einfach nicht aus der Hand legen.
Eine zarte Zweiecksbeziehung zwischen einer Witwe und einem Witwer. Um die letzten Jahre nicht allein zu verbringen kommen sie auf eine geniale Idee.
Leider ist aber der Einfluss der Außenwelt zu groß.
Man liest und hat grosses Kino im Kopf.

 

Sehr zu empfehlen ebenfalls sein nachfolgendes Buch :  ' Lied der Weite '

 

 

 

Vertrauen und Verrat von Erin Beaty

In einer Gesellschaft zu leben, die einem den ´perfekten´ Partner vorgibt, ist eine Heirat ohne das Einverständnis der Kupplerinnen untersagt und verpönnt.
Noch schlimmer als ein uneheliches Kind, ist ein Kind, dass aus einer Ehe entspringt, die nicht toleriert war. Sage ist solch ein Kind, auch wenn ihre Eltern verheiratet waren, so waren sie es nicht mit der Erlaubnis der Kupplerin. So ist sie nach der Sicht der Gesellschaft ein Unglückskind.

 

Nun versucht Sage alles um in keine arrangierten Ehe zu landen, auch wenn ihr Onkel schon einen Termin bei der Stadtkupplerin gemacht hat. Und anstatt das Sage einen Mann bekommt, wird sie zur Kupplerinnenauszubildenden und begleitet die Anwärterinnen für den Verkupplungsball in der Hauptstadt. Auf dem Weg dorthin, kommt sie einer Verschwörung auf die Spur. Der Kommandant der Schutzgarde hat auch die Vermutung das eine Verschwörung im Gange ist, deswegen wurde er von seinem General mit dem Schutz der Anwärterinnen beauftragt. Denn nur so könne er den Sohn der Königs sicher zurück in die Hauptstadt bringen. Sein erster Verdacht fällt auf Sage und er beschließt sie besser im Auge zu haben.

 

Am Ende müssen Beide zusammenarbeiten, um die Verräter zu enttarnen und das Reich vor einer Invasion zu beschützen.

 

 

 

Die Ladenhüterin von Sayaka Murata

Die literarische Sensation aus Japan:
Eine Außenseiterin findet als Angestellte eines 24-Stunden-Supermarktes ihre wahre Bestimmung. Beeindruckend leicht und elegant entfaltet Sayaka Murata das Panorama einer Gesellschaft, deren Werte und Normen unverrückbar scheinen. Ein Roman, der weit über die Grenzen Japans hinausweist.
Keiko Futukura ist anders. Gefühle sinf ihr fremd, das Verhalten ihrer Mitmenschen irritiert sie meist. Um nirgendwo anzuecken, bleibt sie für sich. Als sie jedoch auf dem Rückweg von der Uni auf einen neu eröffneten Supermarkt stößt, einen sogenannten Konbini, beschließt sie, dort als Aushilfe anzufangen. Man bringt ihr den richtigen Gesichtsausdruck, das richtige Lächeln, die richtige Art zu sprechen bei. Keikos Welt schrumpft endlich auf ein für sie erträgliches Maß zusammen, sie verschmilzt geradezu mit den Gepflogenheiten des Konbini. Doch dann fängt Shiraha dort an, ein zynischer junger Mann, der sich sämtlichen Regeln widersetzt. Keikos mühsam aufgebautets Lebenssytem gerät ins Wanken. Und ehe sie sichs versieht, hat sie ebendiesen Mann in ihrer Badewanne sitzen. Tag und Nacht.

 

Dieses schmale Büchlein zieht einen von der resten Seite an in seinen Bann. Die seltsame Art Keikos bringt häufig ein ungläubiges Lächeln ins Geschicht. man ist sprchlos über die mehr als genügsame und spartanische Lebensweise der Protagonistin, die ihr ganzes Dasein der Arbeit widmet, einschließlich Essen, Schlafen und Körperhygiene. Immer wieder aufs Neue ist man irritiert über die verschrobenen, von der Gesellschaft festgelegten überalterten Normen des Zusammenlebens, die es Keiko unmöglich machen, so zu leben wie sie es am liebsten möchte. Die Gesellschaft nimmt daran Anstoß. Nur der junge Mann Shiraha, der eines Tages in Ihr Leben tritt scheint vom gleichen Schlag zu sein. Sie glaubt, mit ihm allen Zwängen der Gesellschaft entfliehen zu können.

 

Als Fazit lässt dich sagen, dieses Buch ist ein Lesevergnügen der besonderen Art!!

 

Die fünf Gaben von Rebecca Ross

Immer wenn Brienna ihren Großvater nach dem Namen ihres Vaters fragte, antwortete er ihr, das ihr Vater ein böser Mann aus dem Nachbarland ist und es sicherer wäre wenn der Name geheim bleibt auch vor ihr. Doch dann bringt ihr Großvater sie in ein Internat für die 5 Gaben. Dort soll Brienna alles lernen um sich später im Leben behaupten zu können. Sieben Jahre später steht sie vor der letzten Prüfung, im festen Glauben nie einen Gönner zu finden und damit ein richtiges Zuhause.

 

Ihre Freundinnen versuchen zwar sie dahingegen aufzumuntern und zu stärken, doch der Abend der Prüfung bestärkt sie darin das sie kein Zuhause haben wird. Plötzlich kann Brienna in die Vergangenheit schauen, ihre Internatsdirektorien hört ihr zu und vermittelt Sie dann an einen Gönner. Bei ihrem Gönner findet Sie schnell heraus das es hauptsächlich um eine Verschwörung gegen den Nachbarskönig geht. Denn dieser Mann sitzt wiederrechtlich auf dem Thron. Die erste Königin hatte vorlanger Zeit das Gesetz erlassen das nur Frauen des Reiches regieren sollen.

 

Mit ihrer neuen Gabe in die Vergangenheit sehen zu können, findet Brienna alles um ihre neue Freundin, Erbin des Throns, zu ihrem Geburtsrecht zu bringen. Dabei erfährt Brienna nach und nach das sie von dem Mann abstammt, der einst die Königsfamilie fast ausgelöscht hätte. Doch ihr Gönner akzeptiert sie als seine Tochter, auch als herauskommt wer ihr wahrer Vater ist.
Auch wenn es sehr schwer wird.
Brienna setzt alles daran die wahre Königin auf den Thron zu setzen, doch da bietet ihr wahrer Vater den Thron ihr, Brienna, an.